Der Wiesnkönig

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Das Oktoberfest blickt mittlerweile auf eine 200-jährige Geschichte zurück. Dabei begeistert kein anderes Fest der Welt passionierte Lederhosen- und Trachtenträger so wie das Münchner Oktoberfest: Bis zum Jahr 2007 gibt es jedoch keine offizielle Bein-Tracht zur Wiesn. Der Wiesnkönig Gründer Michael Plangger ändert diesen Umstand mit der Entwicklung der ersten offiziellen Oktoberfest Lederhosen. Die Idee überzeugt- und 2007 vergibt die Stadt München die erste und einzige Lizenz für die Lederhose zum Fest. Münchens lizenzierte Oktoberfest-Krachlederne erscheint 2008 erneut in limitierter Auflage, und trägt den Namen “Wiesnkönig”. Hinter der Hose mit dem zünftig-bayrischen Namen steckt die Idee eines Wiesn-begeisterten Allgäuers.


“Auf der Theresienwiese wird bayerische Tradition lebendig,” ist „Wiesnkönig“-Erfinder Michael Plangger überzeugt. „Mit einer offizielle Oktoberfest-Lederhose für eingefleischte Festbesucher kann künftig jeder seine Verbundenheit mit dem ‚Fest der Feste‘ zeigen. Die 495 limitierten “Wiesnkönig”-Lederhosen finden rasch Abnehmer bis nach Japan. Jede Wiesnkönig-Hose trägt eine fortlaufende Nummer, die Erfinder Michael Plangger selbst mit dem Schmiedeeisen einbrennt– ein originelles Detail, das die Hosen zudem unverwechselbar als Unikat auszeichnet. “Wie die traditionelle Münchner Bevölkerung auf unsere Oktoberfest-Lederhosen reagiert, war auch für uns spannend. Aber wir hatten Glück- und vielleicht auch den richtigen Riecher: Bis das letzte Mass Bier über den Tresen wechselte, war auch der Wiesnkönig ausverkauft.”

In diesem Jahr möchte Plangger die “Wiesnkönig”-Erfolgsgeschichte weiter schreiben: Neben Lederhosen mit Oktoberfest-Lizenz, kommen Gürtel, Janker und neu entwickelte Dirndl mit dem zünftigen Logo- zwei springenden Hirschen-auf den Markt. “Auch die weiblichen Festbesucher können sich stilecht im Wiesnkönig-Look kleiden,“ sagt Plangger.

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